Magenbypass

Magenbypass

Diese Informationen sind nur als allgemeine Informationen gedacht und sollen nicht als medizinischer Rat angesehen werden. Jegliche Entscheidung bezüglich medizinscher Behandlungen, Nachbehandlungen oder Genesung sollten Sie erst nach einer gründlichen Besprechung und Rates ihres Arztes, fällen.

 

Was ist ein Chirurgischer Magenbypass?

Chirurgische Magenbypässe, die auch vertikal gebänderte Gastroplastik genannt wird, ist eine Prozedur, die eingesetzt wird um Gewicht zu verlieren. Chirurgische Magenbypässe sind eine eingeschränkte Chirurgie, das bedeutet, es schränkt ein, wie viel Nahrung der Magen aufnehmen kann. Bei einem chirurgischen Magenbypass wird ein kleiner Beutel im Magen erschaffen, sodass der Patient nur eine kleine Menge Nahrung zu sich nehmen kann.



Was sind die Folgen eines Chirurgischen Magenbypasses?

Die Arten von Chirurgischen Bypässen sind wie folgt:

Offen gebänderte Gastroplastik:

Der Chirurg macht einen großen Einschnitt im Abdomen und macht ein Loch im Bauch. Der Chirurg fügt eine Reihe von Heftklammern ein um den Magen zu verkleinern. Der Magen wird deutlich kleiner und kann nur begrenzt Nahrung aufnehmen. Der Chirurg fügt ein Gummiband am Ausgang des Magens ein, um die Nahrung länger im Magen zu behalten.

Laparoskopische vertikal gebänderte Chirurgie:

Der Chirurg macht eine Anzahl von kleinen Einschnitten im Abdomen und benutzt ein Laparoskop um kleine Instrumente einzuführen, die die Heftklammern und Bänder stabilisieren.

Wer ist ein geeigneter Kandidat für einen Chirurgischen Magenbypass? Normalerweise wird ein chirurgischer Magenbypass ausgeführt, wenn der Patient einen BMI von 40 oder höher hat oder er einen BMI von 35 und eine Adipositas-Erkrankung hat.

 

Was ist die Erfolgsquote bei einem chirurgischen Magenbypass?

Die Patienten verlieren ungefähr die Hälfte ihres Gewichtes im ersten halben Jahr nach der Operation gemäß Statistiken der WebMD Internetseite. Der stärkste Gewichtsverlust tritt in den ersten 6 Monaten auf. Das Gewicht kann natürlich nach dem chirurgischen Magenbypass wieder zugenommen werden, vor allem wenn man sich nicht an die Richtlinien bezüglich Nahrung und Training hält. Laut Brolins Buch „Bariatric Surgery and long-term control of morbid obesity” aus dem Jahr 2002 kann nur jede fünfte Person ihr Gewicht über 10 Jahre halten.

 

Welcher Chirurg führt einen Chirurgischen Magenbypass aus?

Ein Chirurgischer Magenbypass wird von einem „Gewichtsverlust“-Chirurg durchgeführt. Eine laparoskopische vertikal gebänderte Chirurgie erfordert einen Chirurg mit mehr Übung und Erfahrung als für eine offen gebänderte Gastroplastik.

 

Wie gefragt ist diese Art von Chirurgie?

Der chirurgische Magenbypass war eine der ersten Gewichtsverlust-Operationen aber mittlerweile ist er nicht so populär wie gebänderte Gastroplastik.

Die Länge der Prozedur/Operation:

Eine offen gebänderte Gastroplastik Operation dauert ungefähr 1 bis 2 Stunden bis sie beendet ist. Eine laparoskopische vertikal gebänderte Chirurgie dauert etwas länger – zwischen 2 bis 4 Stunden.

Die Narkose:

Eine normale Narkose

Die Erholung:

Die Patienten können all ihren normalen Aktivitäten nach 3 bis 5 Wochen wieder nachgehen.

Die Risiken:

  • Ausströmung aus dem Magen in die Bauchhöhle
  • Blutgerinnsel
  • Infektion
  • Gallensteine
  • Ernährungs-Schwierigkeiten
  • Eine zweite Operation muss nachgeschoben werden um den Magen und Darm wieder zu vergrößern und das Band mit diesem zu verbinden
  • Übelkeit und Brechreiz

Nacheffekte:

  • Nach einer chirurgischen Bypass-Operation ist man nur in der Lage kleine Portionen zu sich zu nehmen – ein Teller oder weniger. Das Essen sollte gut gekaut werden und man sollte vermeiden sich zu überessen.
  • Eine gesunde Diät und Training zeigen einen größeren Erfolg bezüglich Gewichtsverlusts nach einem chirurgischen Bypass.
  • Für die ersten beiden Wochen werden Sie nur flüssige oder pürierte Nahrung zu sich nehmen und sich langsam zu festerer Nahrung steigern.
  • Nehmen Sie Schmerzmittel um die Beschwerden nach der Operation zu verringern.